{"id":304,"date":"2025-09-23T16:27:57","date_gmt":"2025-09-23T14:27:57","guid":{"rendered":"https:\/\/antikriegkoeln.noblogs.org\/?p=304"},"modified":"2025-09-23T16:35:22","modified_gmt":"2025-09-23T14:35:22","slug":"kampf-dem-genozid-widerstand-ist-notwendig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/antikriegkoeln.noblogs.org\/?p=304","title":{"rendered":"Kampf dem Genozid &#8211; Widerstand ist notwendig!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Aufruftext zu unserer Demo am 07.10.2025 unter dem Motto &#8222;Kriminell ist der Genozid, nicht der Widerstand&#8220;:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sehen es t\u00e4glich in den Nachrichten, die Lage in Pal\u00e4stina wird Tag f\u00fcr Tag schlechter. Die Israelische Regierung weitet ihren Feldzug immer weiter aus, setzt den Kriegskurs immer weiter fort. Dabei machen sie seit 3 Jahren weder vor Krankenh\u00e4usern, Schulen und Zivilist:innen Halt. Kurzum: Der Genozid geht ungebremst weiter. W\u00e4hrenddessen wird schon geplant wie man den Boden gewinnbringend aufteilen kann, mit dabei sind verschiedene internationale Investoren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Israel hat dabei kein Interesse diesen Krieg zu beenden: Im Gegenteil, der Krieg soll weiter gehen. Dass die &#8222;einzige Demokratie&#8220; im nahen Osten eben nicht an Frieden in der Region interessiert ist, l\u00e4sst sich deutlich am sich immer weiter ausweitenden Genozid und Krieg gegen die Bev\u00f6lkerung in Gaza und im ganzen Westjordan-Land feststellen. Dabei bleibt es aber nicht: Angriffe Israels wie in Katar, Tunesien und eben auch auf die Gaza Flotilla zeigen, dass der faschistoide Staat seiner inneren Logik von Zionismus, Besatzertum und Imperialismus folgt und ein deutliches Interesse an einer Ausweitung des Krieges hat. Isreal dient dem westlichen Imperialismus hierbei als Br\u00fcckenkopf im nahen Osten. Geostrategische Vorteile durch Instabilit\u00e4t der Machtbl\u00f6cke vor Ort, kommen NATO-Spitzen wie USA und der BRD nur recht. Dabei geht es vor allem um Bodensch\u00e4tze und geopolitische Einflussph\u00e4ren, die gesichert werden sollen, oder zumindest nicht verloren gehen d\u00fcrfen. Nebenbei schl\u00e4gt Deutschland noch ein nettes S\u00fcmmchen aus den R\u00fcstungslieferungen an Israel, die daf\u00fcr genutzt werden die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung abzuschlachten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am 7. Oktober wollen wir gemeinsam auf die Stra\u00dfe gehen und unsere Wut gegen den andauernden Genozid zum Ausdruck bringen. Dieser Tag markierte 2023 zwar einen damaligen H\u00f6hepunkt in der Unterdr\u00fcckung der Pal\u00e4stinenser durch den Israelischen Staat, aber ist offensichtlich nicht der Beginn. Seit nun 77 Jahren,&nbsp; seit der ersten Nakba, werden immer wieder Pal\u00e4stinenser:innen vertrieben, entrechtet und ermordet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 7. Oktober steht aber auch f\u00fcr den Widerstand gegen den israelischen Siedlerkolonialismus und die Besatzung, welcher seinen Urpsrung 1920 im Nabi Musa Aufstand hat. Seitdem gab es verschiedenste Widerstandsmomente gegen das zionistische Regime, welche unter anderem auch in die Intifadas gipfelten. Der 7.10. markiert jedoch einen Wendepunkt, in der j\u00fcngeren Geschichte des pal\u00e4stinensischen Widerstands. Ein Wendepunkt indem es gelang, die feindliche Besatzermacht zur\u00fcckzudr\u00e4ngen und das Narrativ weltweit zu ver\u00e4ndern. Ein Wechsel von jahrelanger Defensive in die Offensive. Und auch heute noch, in Mitten der Hochzeit des Genozids, k\u00e4mpft der pal\u00e4stinensische Widerstand weiter gegen Zionismus und Besatzung, f\u00fcr das Recht des pal\u00e4stinensischen Volkes auf ein Leben frei von Unterdr\u00fcckung.<\/p>\n\n\n\n<p>Als deutsche Internationalist:innen ist und bleibt unser Platz an der Seite der Unterdr\u00fcckten und nicht an der Seite der Unterdr\u00fccker. Das hei\u00dft, dass wir uns mit dem Widerstand gegen Besatzung und Genozid solidarisieren und ihn f\u00fcr notwendig halten. Dabei ist es nicht unsere Rolle, diesen in all seinen Facetten zu bewerten. Reale Widerstandsk\u00e4mpfe k\u00f6nnen kein lupenreines Paradebeispiel abbilden, sie sind durchsetzt von Widerspr\u00fcchen und Fortschritten gleicherma\u00dfen. Unsere Solidarit\u00e4t kann also nicht davon abh\u00e4ngen, sondern orientiert sich an den unterdr\u00fcckten V\u00f6lkern und der lohnabh\u00e4ngigen Klasse, den Leidtragenden der Kriege auf der ganzen Welt. Deshalb sagen wir deutlich: Kampf dem Genozid, Widerstand ist notwendig!<\/p>\n\n\n\n<p>Bis 2029 soll Deutschland kriegstauglich sein, so der Plan der Herrschenden. Wir sp\u00fcren nicht erst seit Kurzem, dass die Militarisierung und somit auch Autoritarisierung Deutschlands drastisch zunimmt. Beinahe jeder Bereich der Gesellschaft soll zu Gunsten der &#8222;starken Milit\u00e4rmacht&#8220; umgebaut\/ausgebaut werden. Das neue Wehrpflichtgesetz ist dabei wohl nur der Anfang und wird in den kommenden Jahren sicherlich noch ausgeweitet werden. Auch lukrative Geh\u00e4lter f\u00fcr die arbeitende Klasse versuchen jetzt schon, von Sparpolitik gebeutelte Menschen, in die Bundeswehr zu locken. Eben jene Sparpolitik, die unsere Krankenh\u00e4user und Kitas kaputt spart, um das Geld dann stattdessen in Panzer, Kampfjets und Maschinengewehre zu stecken. Die R\u00fcstungsindustrie boomt, Krieg und Tod lassen die Kassen klingeln und die Herzen von Rheinmetall-Chefen h\u00f6her schlagen. Rheinmetall kauft jetzt ganze Werften in Hamburg f\u00fcr die Verschiffung von Waffen und Co. Aber auch hier in K\u00f6ln springen Firmen wie die Deutz AG auf den Zug auf, so wird in Zukunft nicht mehr zivil produziert. Neben Panzer f\u00fcr Motoren sollen zuk\u00fcnftig auch Drohnen hergestellt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder zweite Euro des Haushalts soll in Krieg investiert werden, w\u00e4hrend wir unsere Kinder nicht mehr richtig satt bekommen und kaum noch unsere Miete zahlen k\u00f6nnen. Die Finanzierung von Krieg und Genozid weltweit findet auf unserem R\u00fccken statt!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber wir sind nicht machtlos. Dabei wollen wir uns nicht der Illusion hingeben, an die Regierung Israels zu appellieren oder an die deutsche Politik. Im Gegenteil, der deutsche Staat ist unser Feind und so m\u00fcssen wir ihn auch behandeln. Das hei\u00dft, dass wir hier t\u00e4tig werden m\u00fcssen, im Herzen des westlichen Imperialismus. Hier k\u00f6nnen wir schlagkr\u00e4ftige Aktionen gegen deutsche Kriegstreiber durchf\u00fchren, die, wenn gut vernetzt, eine Strahlkraft und Auswirkungen \u00fcber Deutschland hinaus haben k\u00f6nnen. Es gilt anzugreifen, wo unser Feind \u00fcberhaupt angreifbar ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein guter Start daf\u00fcr war die Rheinmetall Entwaffnen Aktionswoche hier in K\u00f6ln. Zahlreiche Aktionen gegen Kriegstreiber wie Rheinmetall, Deutz AG, SPD und Co. konnten erfolgreich durchgef\u00fchrt werden und zwangen die Produktion zu einem kurzfristigen Stillstand. Daran sollten wir ankn\u00fcpfen, langfristig k\u00f6nnen diese Aktionen sich aber nur weiterentwickeln, wenn wir klassenbewusste Ans\u00e4tze auf- und ausbauen. Ein Werk, dessen Arbeiter streiken, bringt den Herrschenden dieses Landes herzlich wenig. Daf\u00fcr sollten wir uns an den Genoss:innen in Italien, Spanien und Frankreich orientieren. Dennoch bleibt der Kampf um und auf der Stra\u00dfe ein notwendiges Mittel, vor allem an Tagen wie dem 7. Oktober.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kampf dem Genozid! F\u00fcr ein gutes Leben f\u00fcr alle! Revolution\u00e4rer Antimilitarismus in die Offensive!&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"721\" height=\"908\" src=\"https:\/\/antikriegkoeln.noblogs.org\/files\/2025\/09\/Bildschirmfoto-vom-2025-09-23-14-27-06.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-312\" srcset=\"https:\/\/antikriegkoeln.noblogs.org\/files\/2025\/09\/Bildschirmfoto-vom-2025-09-23-14-27-06.png 721w, https:\/\/antikriegkoeln.noblogs.org\/files\/2025\/09\/Bildschirmfoto-vom-2025-09-23-14-27-06-238x300.png 238w\" sizes=\"auto, (max-width: 721px) 100vw, 721px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufruftext zu unserer Demo am 07.10.2025 unter dem Motto &#8222;Kriminell ist der Genozid, nicht der Widerstand&#8220;: Wir sehen es t\u00e4glich in den Nachrichten, die Lage in Pal\u00e4stina wird Tag f\u00fcr Tag schlechter. 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